echtzeit studio Galerie


Aktuelle Ausstellung
Bühne frei für Schauspieler, Tänzer, Musiker und das Leben selbst!
Malereien in Acryl, Aquarell und Öl von Frauke Gassmann-Scholz
www.facebook.com/KunstVergnuegen/
Eintritt frei zu den Café-Öffnungszeiten - Laufzeit bis 10/18

Info
Die Hamburger Künstlerin Frauke Gassmann-Scholz begreift in dieser Ausstellung die Welt als Bühne für das Leben. Anfangs scheint es, wie eine leere Leinwand vor uns zu liegen. Ganz schnell lernen wir dann, Rollen zu spielen und Verkleidungen sorgfältig auszusuchen. Gefühle und Stimmungen werden transportiert - mal bewusst, mal unbewusst. Dies zeigt die Künstlerin in den unterschiedlichen Techniken Acryl, Aquarell und Öl. „Die Bandbreite ist das Faszinierende für mich! So unterschiedlich die Menschen und ihre Gefühle sind, so verschieden sind auch meine Malweisen.“

Frauke Gassmann-Scholz ist gebürtige Hamburgerin.
Um ihre Sehnsucht nach künstlerischem Ausdruck mit ihrer Freude an der Arbeit mit Menschen zu verbinden, entschloss sie sich zum Studium der Kunsttherapie in Ottersberg. Künstlerisch besonders geprägt wurde Frauke Gassmann-Scholz von ihren Professoren Hermanus Westendorp und Robert van de Laar. 1990 erlangte sie ihr Diplom. Sie kehrte nach Hamburg zurück, wo sie heute lebt und arbeitet. Lange malte die Künstlerin hauptsächlich in Öl und begann ab 2009 mit Acryl zu experimentieren. Damit entdeckte sie für sich ein großartiges, neues Feld, sich malerisch zu entfalten. Das Interesse der Künstlerin gilt dem Menschen. Sie beobachtet, wie er sich im urbanen und ruralen Umfeld bewegt und seine Spuren hinterlässt. Auf Ausflügen und Reisen hat sie Kamera und Skizzenblock stets dabei. Besonderes Augenmerk richtet sie auf die Stimmungen, die sie unterwegs einfängt. Im Atelier wird das Material ausgewertet, in eine bestimmte Farbigkeit übersetzt und  von ihr neu interpretiert. Im Malprozess erforscht die Künstlerin das Zusammenspiel von spontanem Ausdruck und Motiv, sowie das Verhalten der Farben auf dem jeweiligen Untergrund. Bevor Frauke Gassmann-Scholz mit dem Malen eines Bildes beginnt, entscheidet sie sich je nach Thema oder Motiv, in welcher Technik sie das Motiv umsetzen will. Skizzenhaft mit Rapidograph und Aquarell oder größerformatig in Acryl oder Öl auf Leinwand. Wählt sie Acryl ist die nächste Entscheidung, ob und welche Grundierung sie im Vorwege auf die Leinwand aufbringt. Dabei bevorzugt sie oftmals einen rauen Graphitgrund. Dieser hat ganz bestimmte Eigenschaften, die am Ende mit ausschlaggebend für die Bildwirkung sind. Aus seiner dunklen Tiefe erwächst ein licht- oder farbreiches Bild von besonderer Intensität. Beim Auftragen des Grundes entstehen Grate, die dem Bild eine räumliche Dimension verleihen. Einen weiteren Effekt erzielt sie, indem sie viele dünne Schichten Farbe aufträgt, die sie anschließend  mit einem Tuch verwischt oder auch im durchgetrockneten Zustand mit einem Scheuerschwamm bearbeitet. Am Ende glitzern die Glanzpartikel im Lichteinfall. Dies sorgt für ausgeprägte Farbräume mit einer eindringlichen atmosphärischen Klarheit. Für manche Motive wählt die Künstlerin hingegen einen recht rauen, stark saugenden Quarzgrund. Die Ölbilder malt sie mit deutlicherem Pinselduktus direkt auf den weißen Grund der Leinwand. Die Künstlerin veranschaulicht mit ihrem Werk, wie der Mensch und sein Umfeld miteinander verwoben sind. Ihr Fokus richtet sich dabei besonders auf Stimmungen, die sich in Gesichtern zeigen oder durch besonderen Lichteinfall und Farben erzeugt werden können. Nachdem sie zu Beginn ihres Schaffens eher dem Abstrakten in Öl zugeneigt war und nun eine lange Phase tendenziell realistisch in Acryl gemalt hat, verfolgt sie als neue Idee, die Stimmungen, die sie unterwegs einfängt, abstrakter auszudrücken und auch mit den Acrylfaren einen leidenschaftlicherem Pinselduktus zu zeigen. Auch weitere Experimente mit  Materialien, in Form von unterschiedlichen Grundierungen oder Collagen, findet sie spannend.













 
 
   
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